Schlammmassen rissen am Montag klapprige Hütten einfach weg: Von heftigen Regenfällen ausgelöste Erdrutsche haben in Rio de Janeiro mehr als hundert Menschen das Leben gekostet. Binnen zwölf Stunden regnete es doppelt so viel wie sonst im gesamten April – und es hörte nicht auf
In „unorganisierteren“ Gebieten Rios kam es leider zu schrecklichen Szenen, doch wo wir unser erstes gemeinsames Trainingslager absolvieren (Ipanema) blieben wir bis auf stärksten Regen und einem unangenehmen Wind verschont, hier werden die Wassermassen relativ gut abgeführt.
Die Brasilianer sprechen von „Chuva“ (Regen) „ forte“ (stark). Trotz des starken Regens konnten wir den größten Teil unseres Trainingspensums umsetzen.
Wir hoffen, gerade für die Bevölkerung in den Favelas, dass die Niederschläge nachlassen und sich die Lage in Rio de Janeiro weiter entspannt.
Viele Grüß,
Markus & Mischa



